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Kalimba

Wie funktioniert eine Kalimba?

Die Kalimba ist ein afrikanisches Perkussionsinstrument, dessen Töne durch die Vibration unterschiedlich langer Metallklingen erzeugt werden, die an einem Resonanzboden oder einem Resonanzkasten befestigt sind.

Es ist eines der afrikanischen Lamellophone. Was ist ein Lamellenphon, fragen Sie sich nun bestimmt. Nun, ein Lamellophon gehört zur Familie der Idiophone, bezieht sich aber speziell auf Töne, die durch das Zupfen einer Reihe von dünnen Metallstreifen erzeugt werden, die an einem Ende befestigt sind.

Im Gegensatz zu einer schwingenden Saite oder Orgelpfeife ist die harmonische Struktur anharmonisch, d. h. die harmonischen Frequenzen (die die Qualität des Klangs bestimmen) sind keine einfachen ganzzahligen Vielfachen der Grundfrequenz (die die Tonhöhe bestimmt).

Das Verhältnis zwischen der ersten Harmonischen Schwingung und der Grundschwingung liegt zwischen 5,3 und 5,9, je nach der Geometrie der Flügel.

Kalimbas sind auf die diatonische Tonleiter C-Dur gestimmt, können aber in jede beliebige Tonart umgestimmt werden. Sie werden in der Regel mit Anleitungsheften geliefert, die Tipps zum Stimmen, Melodie- und Akkordspiel sowie einige Tabulaturen enthalten.

Es gibt viele verschiedene Modelle von Kalimbas, einige haben einen Resonanzkörper, andere sind auf Brettern aufgebaut.

Dieses akustische Musikinstrument ist oft eine gute Wahl für Anfänger, die den Einstieg in die Welt der Musik wagen wollen, ohne eine Musikschule oder ein Konservatorium zu besuchen.

Woher kommt die Kalimba?

Um den Ursprung dieses Musikinstruments zu verstehen, müssen wir Jahrhunderte zurückgehen. Archäologische Ausgrabungen deuten darauf hin, dass dieses Instrument bereits 1000 Jahre vor Christus in Afrika südlich der Sahara existierte. Dennoch war die Kalimba noch nicht wirklich geboren, die Mbira war ihr Vorläufer.

Anders als die Guembri der Gnawas oder die hinduistische Sitar ist die Mbira nicht das Instrument eines einzigen Volkes. Obwohl die Shona in Simbabwe sie als solche kennen, ist sie in vielen verschiedenen Formen zu Hause: die Likembe im Kongo, die Kisanji in Angola, die Sanza in Kamerun oder die Marimbula in ihrer karibischen Variante.

Wer hat die Kalimba erfunden?

Zwischen der Mbira und der Kalimba lag eine sehr lange Zeitspanne. Erst als der bahnbrechende Musikwissenschaftler Hugh Tracey nach Afrika kam und die Mbira zum ersten Mal hörte, als er in den 1920er Jahren als junger Mann auf einer Farm in Simbabwe arbeitete.

Er liebte ihre Originalität, ihre Gesellschaft und war von ihren Klangmustern fasziniert. Für ihn war die Essenz der afrikanischen Musik in diesem kleinen, lebendigen Instrument zusammengefasst, das er in der Hand halten konnte.

Er wollte seine Entdeckung mit anderen teilen und entwickelte schließlich in den 1950er Jahren seine eigene Version, die Kalimba. Er stimmte sie auf eine westliche Tonleiter, damit Musiker in aller Welt in den Genuss des Instruments kommen konnten.

Heute, viele Jahre später, ist das Original Hugh Tracey Kalimba "Daumenklavier" immer noch eine großartige Referenz. Der Korpus ist wie bei den afrikanischen Originalen aus resonantem Kiaat-Holz gefertigt, und die Tasten, die man mit den Daumen drückt, sind aus Federstahl gefertigt.

Es kann einzeln oder in Gruppen gespielt werden, und sein klarer Klang verträgt sich bemerkenswert gut mit Stimmen oder anderen Instrumenten. Es ist ein ideales tragbares Instrument für zu Hause, für die Schule, für formelle und informelle Musikgruppen, für Musiktherapien, Camps, zum Trampen oder um anderen Gesellschaft zu leisten.